Wie Einzelhändler Zugang zum Massenmarkt für Home-Vernetzung bekommen

Seit Home-Vernetzung und das Internet der Dinge immer komplexer werden, stellt die Kundenakzeptanz eine große Hürde dar. Es ist ein klassisches Henne-und-Ei-Problem, die Art von Problem, auf das revolutionäre Technologien regelmäßig treffen, von Elektro-Autos (die weiterhin unter dem Mangel an Aufladestationen leiden) bis hin zu Fernsehern (für die es Fernsehkanäle zur Übertragung gebraucht hat). In vielen Fällen musste erst eine weit gestreute Kundenakzeptanz geschaffen werden, bevor die erforderlichen Support-Netzwerke entstehen konnten.

Händler für Geräte zur Home-Vernetzung sehen sich also einer Herausforderung gegenüberstehen: wie sorgt man für eine größere Kundenakzeptanz? Zusätzlich gibt es hier viele Interessengruppen, unterschiedliche Unternehmen, von Energieversorgungsunternehmen bis hin zu Amazon.com, die alle ein Stück vom Kuchen haben wollen. In diesem Artikel wollen wir untersuchen, auf welche Arten Einzelhändler Zugang zum Markt für Home-Vernetzung bekommen können.

Der Verkauf von Smart-Home-Geräten wird wahrscheinlich über den Einzelhandel laufen

Auch wenn Telekommunikationsunternehmen, Versorgungsunternehmen und Kabelgesellschaften oftmals Pioniere auf diesem Gebiet waren, verkaufen diese Unternehmen meist festgelegte Pakete mit Geräten. Kunden, die sich nur für einen Teil dieses Pakets interessieren, müssen es trotzdem komplett kaufen. Einzelhändler vermeiden naturgemäß dieses Problem. Sie können angepasste Gerät-Pakete anbieten, die genau auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Zugleich können viele Geräte aus der Peripherie der Smart-Home-Geräte, wie z. B. WLAN-Router, auch in großen Fachmärkten erworben werden, womit es für den Kunden noch bequemer wird.

Einzelhändler können dem Kunden etwas beibringen

Teilweise lässt sich die Kundenabneigung gegenüber Smart-Home-Geräten ganz einfach erklären – sie wissen nicht, was sie verpassen. Obwohl sich Kunden immer mehr über diese Geräte informieren, sind sie sich trotzdem nicht der Vielzahl an existierenden Möglichkeiten bewusst. Die Frage ist also: wie vermittle ich Kunden die Vorteile von Smart-Home-Geräten?

Als Versorgungsunternehmen könnte man den Kunden Aufklärungsmaterial, hauptsächlich Werbung, schicken, in dem die Vorteile beschrieben werden. Das wird aber wahrscheinlich ignoriert. Als großes Unternehmen wie Google oder Amazon könnte man Anzeigen in E-Mails, Suchmaschinen oder Newsletter einbauen – auch nicht gerade die beste Option.

Aber was ist mit Auslagen im Geschäft? Wie wäre es mit informierten Verkäufern, die persönliche Verkaufsgespräche führen, wenn ein Kunde das Geschäft betritt, um mehr Nespresso-Kapseln zu kaufen? Auslagen, interaktive Medien, Vorführungen durch Mitarbeiter und derlei mehr können dem Kunden die Möglichkeiten von Smart-Home-Geräten auf eine Art und Weise nahe bringen, die Spaß macht, interessant ist und vor allem: nicht ignoriert werden kann.

Umsatzmöglichkeiten sowohl durch Verkäufe als auch durch Service

Es geht nicht nur um den Verkauf der Geräte. Egal, wie viel der Kunde im Geschäft lernt, es bleiben komplexe Geräte, die in einigen Fällen von Experten installiert werden müssen (z. B. ein intelligenter Warmwasserbereiter). Einzelhändler können diese zusätzlichen Serviceleistungen über Dritte anbieten, so wie Mila, wo qualifizierte Experten in der Umgebung über einen Crowd-Marktplatz komplexe Installationsaufgaben übernehmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.