Warum Markenbotschafter heute teure Werbung ersetzen

Nicht erst in Zeiten des ausgeprägten Social Media Marketings ist bekannt, welche Macht persönliche Empfehlungen auf Kaufentscheidungen haben. Einer Nielsen Studie zufolge vertrauen 80% der Konsumenten den Ratschlägen von Freunden und Bekannten. 85% ziehen vor einer Kaufentscheidung das Internet mit Meinungsseiten, Foren und Qualitätstest als Informationsquelle zurate. Was bedeutet dies für das moderne Marketing?

Brandambassador
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Bislang war es populär bekannte Persönlichkeiten als Markenführer zu engagieren und so eine möglichst große Reichweite der Marketingmaßnahmen zu erreichen. In etwa jedem 9. Werbespot tragen Prominente heute einen Beitrag zur Markenbildung bei. Bekannte Beispiele sind George Clooney für Nespresso oder seit Jahrzenten Thomas Gottschalk für Haribo. Aber auch andere Charaktere wurden zur Markenbildung in der Werbung eingesetzt. Seit einigen Jahren stehen Manager, wie zum Beispiel der Vorstandschef der ERGO Direkt Versicherung Peter M. selbst vor der Kamera und schaffen so Vertrauen bei den Konsumenten.

Persönliche Empfehlungen haben einen weitaus größeren Effekt auf Kaufentscheidungen. Daher streben Unternehmen heute umso mehr nach selbstbestimmten Markenfürsprechern, auch Markenbotschafter genannt. Grundgedanke des Marketings durch Markenbotschafter ist es, dass Urteile von Kunden über getätigte Kaufentscheidungen und Marken eine höhere Glaubwürdigkeit aufweisen. Die Community rund um die Marke dient hierbei als externer Berater. Botschafter sind begeisterte Kunden, die die Marke erlebbar machen und nach Außen aus der eigenen Überzeugung heraus vertreten. Die Gründe für Unternehmen sich mit der Bildung solcher Communities zu beschäftigen, liegen auf der Hand:

Menschen kaufen von Menschen

Markenbotschafter geben der Marke ein Gesicht und eine nahbare Persönlichkeit. Kunden schließen Kaufverträge gerne mit realen Menschen. Auch in der Zeit des E-Commerce nimmt die Bedeutung des persönlichen Kontakts daher nicht ab. Im Gegenteil, der Wunsch nach einer menschlichen Bezugsperson, einem realen Ansprechpartner zum Beispiel im Kundenservice wird hierdurch sogar noch größer.

Tiefe Einblicke

Durch die Einbeziehung der Kunden in Unternehmensprozesse und die Einbindung in die Community entwickeln sich markentreue Konsumenten. Dieses Zugehörigkeitsgefühl danken sie ihrerseits nicht nur mit einer langfristigen Gebundenheit, sondern auch durch das Mitteilen ihrer positiven Erfahrungen entlang der verschiedenen Kanäle.

Erhöhung der Reichweite

Nicht nur offline geben Kunden ihre Erfahrungen weiter. Besonders interessant ist der virale Aspekt der Bewertungen. In Social Media Kanälen können Erfahrungen schnell an eine große Menge von potentiellen Kunden geleitet werden. Durch das “Liken” eines Unternehmensbeitrages wird die Reichweite von eigenen Aktionen um ein Vielfaches erhöht und auch hier die Glaubwürdigkeit unterstützt.

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Verfügbarkeit

Die ständigen Erreichbarkeit durch mobile Endgeräte schlägt sich auch in den Kundenanforderungen nieder. Sie erwarten eine schnelle Rückmeldung, am besten noch in Echtzeit. Die Community ist anders als die Mitarbeiter nicht an Geschäftszeiten gebunden und kann flexibel auf Beiträge, Fragen und Anregungen eingehen.

Erhöhte Aufmerksamkeit

Mit Werbung und Anzeigen wird nicht das gleiche Involvement erreicht, welches Markenbotschafter bei Kunden hervorrufen können. Den Beiträgen und Erzählungen von Freunden und Bekannten schenken Konsumenten eine weitaus größere Aufmerksamkeit.

Wirksamkeit von Kundenempfehlung
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Markenbotschafter und Communities können somit einen großen Teil zum Unternehmenserfolg beitragen. Wohl wichtigstes Argument ist, dass sie sich durch Markentreue auszeichnen. Ein gewonnener und stetig eingebundener Fürsprecher bleibt meist ein Leben lang bei einer Marke und generiert weitere nachhaltige Kundenbeziehungen.

Mila stellt nun Unternehmen mit dem Friends Konzept ein innovatives Mittel zur Verfügung, um eine ebensolche Service Community aufzubauen und so den Kundenservice zu modernisieren.

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