Passwortverwaltungsprogramm

Schluss mit Passwort-Chaos!

Heutzutage nutzt jeder – egal ob beruflich oder privat – unterschiedliche Dienste für deren Zugang man ein Passwort benötigt. Das Erstellen von sicheren Kennwörtern hört sich relativ einfach an. Ein möglichst langes Passwort mit Sonderzeichen und Umlauten wählen und schließlich merken. Doch genau bei mehreren Konten stellt dies eine Problematik dar. Wie soll man sich die komplex gehaltenen Passwörter am besten einprägen? Die Lösung sind Passwortverwaltungsprogramme, die den Anwender das Merken der Kennwörter abnehmen. Vereinfacht stellen sie Datenbanken dar, die alle Zugangsdaten verschlüsselt speichern. Bei der Kennwortabfrage wird der Passwort-Safe entschlüsselt und die komplexen Zugangsdaten lassen sich ganz einfach kopieren. Um den digitalen Safe zu entschlüsseln muss sich der Anwender lediglich ein Master-Passwort merken.

Damit ihr einen Überblick über einige Passwortverwaltungsprogramme erhaltet, werden wir euch einige lokal installierte und Cloud-basierte Lösungen vorstellen.

Lokal installierte Programme

Keepass stellt eine kostenlose Open-Source-Lösung dar, die über Jahre weiterentwickelt wurde. Der Passwort-Manager steht in mehr als 40 Sprachen zur Verfügung, wobei die Sprachdateien, neben Englisch als Standard, zusätzlich heruntergeladen werden müssen. Neben der offiziellen Windows-Version ist das Passwortverwaltungsprogramm auch für weitere Betriebssysteme, wie beispielsweise Android, kompatibel.

Password Safe stellt ebenfalls eine Open-Source-Software dar, die zur Verwaltung von Passwörtern und Dokumenten dient. Innerhalb von Password Safe können Zugangsdaten in Kategorien abgespeichert werden, sodass man berufliche von privaten Zugängen wunderbar trennen kann. Neben Windows existiert auch ein direkter Linux-Port. Password Safe steht auch auf Android-Smartphones und iPhones als App zur Verfügung.

Truekey wurde von Intel Security entwickelt. Neben den Standardfunktionen bietet der Passwort-Manager eine Anmeldung mit Multi-Faktor-Authentifizierung. Dabei lassen sich die Zugänge per Gesicht oder Fingerabdruck abfragen. Die Softwarelösung ist mit Windows, Mac OS, iOS und Android kompatibel. Die ersten 15 Passwörter können kostenfrei ins System gespeichert werden. Danach kostet die Anwendung 19,95 Euro im Jahr.

Cloud-basierte Lösungen

Dashlane ist seit 2012 auf dem Markt und bringt alle wichtigen Funktionen als Passwort-Manager mit sich. Die Anwendung lässt sich auf Windows, Mac OS, iOS und Android nutzen. Dashlane stellt die wichtigsten Funktionen zur Passwortverwaltung als kostenloses Basispaket zur Verfügung. Die Premium-Variante, die u. a. die Synchronisierung der Zugangsdaten zwischen mehreren Geräten erlaubt, ist für knapp 40 US-Dollar im Jahr erhältlich. Mehr Infos gibt’s hier.

LastPass ist ein Passwort-Manager, der auf allen Betriebssystemen einsetzbar und mit allen gängigen Browsern kompatibel ist. Zudem gibt es App-Versionen für mobile Betriebssysteme. Die Basisversion von LastPass ist kostenfrei, alternativ gibt es eine Pro-Version, die einen größeren Funktionsumfang gewährleistet. Diese kann man als Privatanwender oder Unternehmen verwenden. Jetzt LastPass besuchen.

1Password ist besonders beliebt unter MacOS- und iOs-Anwender, ist jedoch auch für Windows und Android verfügbar. Dieser Software-Lösung liegt preislich deutlich über dem Niveau der anderen Passwort-Manager. Das Cloud-basierte-Programm bietet zur Finanzierung ein monatliches Abo, welches auch in Privat- und Unternehmensanwendung unterschieden wird. Mehr Infos zu 1Password.

Sind Passwort-Manager eine bewährte Lösung?

Wer mehrere Zugänge besitzt und sich das lästige Merken von Kennwörtern ersparen möchte, sollte sich auf jeden Fall einen Passwort-Manager zulegen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase möchte man das Programm im Nachhinein nicht mehr missen, da sprechen wir aus eigenen Erfahrungen. Um das richtige Passwortverwaltungsprogramm für sich zu finden, kann man vorerst die kostenfreien Lösungen testen.

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