Wlan Probleme zu hause

Die häufigsten WLAN-Probleme

Die Nutzung drahtloser Netzwerke gehört für die meisten Menschen zum Alltag. Ob daheim oder im Büro, der Laptop verbindet sich automatisch mit dem Netzwerk und ermöglicht es so, flexibel alle gewünschten Dienste zu nutzen. Unterwegs im Zug oder in der Wartehalle suchen wir mit dem Handy nach dem passenden Hot Spot – schon stehen WhatsApp & Co. wie gewohnt zur Verfügung. Manchmal wird für die WLAN-Nutzung ein Entgelt verlangt, immer häufiger ist der Zugang zeitlich befristet kostenfrei, auch im Hotel.

Die Tücken des „Wireless Local Area Networks“ werden uns erst bewusst, wenn der drahtlose Zugang nicht funktioniert. Das kann bei der Ersteinrichtung der Fall sein, aber auch völlig unerwartet nach Jahren des Betriebs – meist genau dann, wenn man dringend darauf angewiesen ist. Was tun?

Die häufigsten WLAN-Probleme und ihre Lösung

On/off

Will sich das Laptop plötzlich nicht mehr verbinden, könnte ein eher unscheinbarer und selten genutzter Schalter daran schuld sein, der sich oft an der vorderen Schmalseite des Gerätes befindet. Hier kann zwischen „Wireless On/Off“ gewählt werden, was nicht immer bewusst geschieht. Ein kurzes Ruckeln beim Transport, schon verhindert die Off-Stellung den WLAN-Zugriff. Das Problem lässt sich in diesem Fall in Sekunden beseitigen, indem der Schalter wieder in On-Position geschoben wird.

Ähnlich simpel und folgenreich ist es, wenn sich der Router „aufgehängt“ hat. Meist zeigen die sonst grünen Lämpchen dann ein tiefes Rot. Helfen kann hier ein einfacher Neustart: Stecker ziehen, einige Sekunden warten und die Stromverbindung wieder herstellen. Den Rest erledigt der kleine Kasten im besten Fall ganz von selbst.

Im Funkschatten

Zeigt sich das WLAN zuhause betriebsbereit aber wenig verlässlich, sind verschiedene Fehlerquellen denkbar. Noch bevor technisches Know-How gefragt ist, sollte die Platzierung des Routers überprüft werden, die oft zu stark nach ästhetischen Gesichtspunkten erfolgt. Das „Verstecken“ im Schrank oder unter der Couch führt jedoch unweigerlich dazu, dass einige Bereiche der Wohnung im Funkschatten liegen. Das Resultat: Mal funktioniert die Verbindung, mal eben nicht.

Gerade wer mehrere Etagen mit einem WLAN-Netz bedient, kennt dieses Problem gut. Noch vor der Investition in einen WLAN-Repeater lohnt es dann, die Position der typischen Rundantennen am Router zu überprüfen, deren horizontale Abstrahlung weit stärker ist als die vertikale. Eine Antennen-Drehung um 90 Grad kann daher Wunder wirken.

Tritt das Problem nur bei einem bestimmten Laptop oder PC auf, macht ein externer WLAN-Stick für wenige Euro dem Ärger oft ein Ende. Vielleicht schirmt das schicke Alugehäuse des Gerätes die internen WLAN-Antennen ja doch etwas zu stark ab.

Sind alle Geräte im Netzwerk betroffen, könnten auch die lieben Nachbarn eine Mitschuld tragen, die womöglich denselben Standardkanal gewählt haben. (Genau ermitteln lässt sich das zum Beispiel mit kostenlosen Tools wie Wireless NetView von NirSoft.) Der Ausweg heißt in diesem Fall: auf einen freien, möglichst weit entfernten Kanal wechseln. Mindestens elf (an manchen Geräten 13) Kanäle stehen dafür bei einer Gesamtbandbreite von rund 83,5 MHz zur Verfügung.

Wer das entsprechende technische Equipment besitzt (802.11ac-Router), kann vom 2,4-GHz-Band ins noch immer weniger besuchte 5-GHz-Band wechseln. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht, einen Versuch ist es aber allemal wert.

Entpuppt sich der Router selbst als Problem-Kandidat oder kannst du den Übeltäter im Netzwerk nicht ermitteln, ist die Mila Service Crowd in der Lage, kundig weiterzuhelfen. Ob Erst-Installation oder Problembehebung, schon ab 39 Euro ist die nervenschonende Vor-Ort-Hilfe buchbar.    

Wenn sich Router und Geräte kennen, aber nicht miteinander können

Die händische Übertragung des WLAN-Passwortes ist fehleranfällig, gerade wenn es um „0“ (Null) und „O“ oder die Ziffer „1“ und den Buchstaben „I“ geht. Sicher verfährt, wer – falls vorhanden – die WPS-Funktion nutzt, bei dem das Passwort auf Knopfdruck übertragen und automatisch eine Verbindung hergestellt wird. Das Passwort kann zudem über eine LAN-Verbindung am Router ausgelesen werden. Bestehen beide Möglichkeiten nicht, hilft nur der wiederholte Eingabeversuch. (Wer selbst Passwörter vergibt, sollte mit Sonderzeichen vorsichtig verfahren, die womöglich nicht von allen Geräten im Netzwerk erkannt werden können.)  

Zu Problemen führt zudem, wenn Router und Geräte mit einer unterschiedlichen Verschlüsselung arbeiten. Kontrolliere also, ob die Verschlüsselung übereinstimmt (am Router meist unter WLAN-Sicherheit-Verschlüsselung zu finden, am PC/Laptop unter „Sicherheit“ bei den Eigenschaften des jeweiligen Netzwerkes). Aus Sicherheitsgründen sollte dabei der WPA2-Standard (oder AES) eingehalten werden.

Sind das Passwort korrekt und die Verschlüsselung identisch, kann – gerade nach dem Wechsel des Betriebssystems – ein Treiber-Update den gewünschten Erfolg bringen. Die Software, sofern verfügbar, steht beim jeweiligen Hersteller (Router, WLAN-Stick) kostenlos zur Verfügung.

Wenn das Netzwerk gar nicht angezeigt wird

Wird das Netzwerk nicht erkannt, müssen die Einstellungen am Router geändert werden. Dafür solltest du prüfen, ob die WLAN-Funktionalität aktiv und das Funknetz (SSID) sichtbar geschaltet ist. Ist dies nicht der Fall, kann muss dies in den Einstellungen geändert werden. Alternativ zur Sichtbarkeit kommt eine manuelle Einrichtung des Drahtlosnetzwerkes am zu verbindenden Gerät selbst in Frage.

Hilft das alles nicht weiter, steht eine Überprüfung des Frequenzbereichs an. Auch hier eröffnen sich zwei Möglichkeiten: Ist das Gerät im Gegensatz zum Router nicht in der Lage, im 5-GHz-Bereich zu arbeiten, muss eine Umstellung auf das 2,4-GHz-Band erfolgen, das fast alle Geräte unterstützen. Arbeiten Router und Gerät auf unterschiedlichen Kanälen, müssen diese aufeinander abgestimmt werden.    

Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Mehrfach vergebene IP-Adressen, ein Defekt bei der Hardware und viele weitere Gründe können dazu führen, dass das WLAN streikt. Versierten Nutzern stehen von „Netstress“ bis „InSSIDer“ verschiedene Tools zur Verfügung, um den Fehler einzugrenzen. Friends bei Mila sind die zeitsparendere Lösung, oft genug auch die günstigere.   

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