Iphone Backup

Wie wichtig sind Datensicherung und Back-ups?

Am 31. März ist es mal wieder soweit: Die Welt feiert den „World Backup Day“. Gearbeitet werden muss trotzdem, denn die Ernennung zum offiziellen Feiertag steht noch aus. Warten wir auf das Digitalministerium, das wird die Sache schon richten. Schließlich hat Bundekanzlerin Angela Merkel ihre Ziele schon 2017 klar abgesteckt: „Wir wollen nicht im Technikmuseum enden mit Deutschland.“   

Ismail Jadun, dem Erfinder des „World Backup Day“, dürfte die Arbeitspflicht am 31. März in die Karten spielen. Schließlich wollte der Collegestudent mit seiner Deklaration 2011 nichts anderes erreichen, als dass dieser Tag bewusst für die Datensicherung genutzt wird. Das Datum, der Vortag des 1. April, ist dabei kein Zufall: Zwar zählen Aprilscherze nicht zu den Hauptgründen für Datenverlust, aber viele Nutzer fühlen sich zunächst veräppelt, wenn der Roman, die Fotodatenbank oder die technische Zeichnung des Perpetuum mobile plötzlich verschwunden sind.

Der 31. März fällt 2018 auf einen Samstag mit hochkarätigen Nachbarn, die es längst zum Feiertag gebracht haben: Karfreitag und Ostersonntag. Wer den Freitag zum Eierfärben nutzt, kann am Samstag das eine oder andere Terabyte an Daten in sichere Gefilde schaufeln.     

Warum ist Datensicherung so wichtig?

Stell dir mal vor, alle deine Daten wären weg: Telefonliste und Kalender, ebenso die Projektliste der vergangenen Monate. Dokumente, Fotos, Skizzen, die Steuererklärung und die Zeugniskopien der Kinder – alles unwiederbringlich gelöscht. Zugegeben, je nach Job und individuellem Daten-Umgang  ist der Verlust unterschiedlich schwer. Die Zahl der Menschen, an denen er unbemerkt vorbeigeht, nimmt jedoch rapide ab.

Back-ups schützen nicht nur vor dem plötzlichen Datenverlust durch Diebstahl, Schadsoftware oder umgekippte Cola, sie bewahren auch das Erbe der Menschheit. Das klingt hochtrabend, ist aber Fakt. Wichtigster Grund dafür ist unsere „Entscheidung“, alle Daten (auch die wichtigsten)auf Medien zu speichern, die in Kürze unbrauchbar werden. Nimm dir mal ein Datensicherungsband aus den 1950ern oder eine Floppy-Disk aus den 70ern. Diese Inhalte zu lesen, wird gewiss nicht leicht.  

Mit der Datenspeicherung ist es ein bisschen so, als würdest du dein Erspartes in eine Flasche Whisky investieren und diese dann feucht in einer Papiertüte befördern: Es ist klar, dass die Tüte in Kürze reißt, ständiges Umlagern rettet die Situation jedoch. In unserem Daten-Beispiel heißen die Tüten Magnetband, Floppy-Disk, 3,5“-Diskette, CD-ROM, DVD, USB und SD. Von der Festplatte ging es in die Cloud und dabei wird es nicht bleiben. Auch dieser Vermieter segnet das Zeitliche.

Der große Vorteil von Daten im Vergleich zum Whisky ist (kein Wort zu den Nachteilen): Daten lassen sich duplizieren. Sie können an mehrere Orte gesendet werden. Deshalb muss man gar nicht warten, bis die alte Tüte nicht mehr trägt. Noch bevor Scherben entstehen, werfen wir sie einfach weg.

Wie sollte die Datensicherung erfolgen?

Basis jeder Datensicherung ist es, dass die Kopie nicht durch dieselbe Gefahr vernichtet werden kann wie das Original. Ist ein Schadprogramm in der Lage, die Daten auf dem Laptop zu sperren oder zu überschreiben, kann es das eventuell auch in der Dropbox tun. Das Backup schützt gegen diese Gefahr also nur bedingt. Selbiges gilt für eine externe Festplatte, die bei einem Wasserrohrbruch im Obergeschoss direkt neben dem Rechner steht.

Sinnvoll sind aber beide Sicherungen, denn die Dropbox würde den Wasserschaden überstehen und die externe Festplatte den Hacker-Angriff. Eine Kombination aus beiden (und anderen) Varianten ist jedoch weit sicherer. Viele Empfehlungen folgen daher dem Grundsatz: zum Original mindestens zwei Kopien auf unterschiedlichen Speichermedien, eine davon extern (offline). Lassen es die Datenmengen zu, kann das auch in modernen Zeiten ein Ausdruck sein. Ebenso besteht je nach Umfang die Wahl, immer alle Daten, das gesamte System oder nur die Neuerungen zu sichern.

In allen Fällen sollte das Back-up regelmäßig und zusätzlich zu besonderen Anlässen erfolgen. Wer sein neues iPhone aufsetzt, wird erst ein Back-up des alten erstellen, um dann staunend zu beobachten, dass sich das neue Gerät auf den aktuellen Stand bringt. Ergebnis: Hardware-Wechsel ohne Daten-Verlust.

In eigener Sache, aber in deinem Interesse

Bei Mila haben wir uns das Ziel gesetzt, Menschen mit unterschiedlicher technischer Vorbildung bei Problemen Hilfe zu vermitteln. Das Problem selbst ist dabei ein bisschen wie die Frage bei „Wer wird Millionär?“: Leicht und schwer gibt es nicht, denn wer die Antwort kennt, empfindet die Frage immer als leicht. Was hat der Fuchs im Kinderlied gestohlen? Für alle, die das Lied nicht kennen, eine wirklich schwere Frage … schließlich könnten es auch Daten gewesen sein.

Wir empfehlen unseren Service für das Handy-Backup (iOS und Android), als Teil der Installation oder separat. Für Computer und Notebooks lässt sich die Sicherung und Übertragung von Daten bei Mila als Paket ab 39 Euro online buchen.

2 Gedanken zu „Wie wichtig sind Datensicherung und Back-ups?“

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