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Die besten Smartphone Hacks

Quizfrage: Was gibt es mehr, Menschen oder Mobilfunkanschlüsse? Richtig, die Anschlüsse haben die Nase vorn. 2016 sind sie mit einem Sprint über die 7,5-Milliarden-Marke an uns vorbeigezogen  – obwohl viele Eltern ihrem Nachwuchs das eigene Smartphone nach der Geburt jahrelang verweigern. Ein Blick auf die Zielgruppe Ü14 in Deutschland zeigt: 78 Prozent haben ein Smartphone, Tendenz steigend. Und die verbleibenden 22 Prozent? Haben entweder ein altes Nokia vom Opa oder bei der BITKOM-Erhebung gelogen. Auch Überschneidungen sind denkbar.

Heißt: Für Alltagstipps rund um das Smartphone gibt es eine breite Zielgruppe. Grund genug, im Folgenden einige der nützlichsten Smartphone Hacks zusammenzustellen.

Verdammt, Akku leer?

„Ich hab keinen Akku mehr“ gehört heute zu den meistgebrauchten Sätzen. Er ist nicht wörtlich gemeint, fast immer geht es „nur“ um die Aufladung. Manche Apps nehmen sich dieses Problems an – das übrigens seltener auftritt, wenn du das Handy nicht ständig ans Netz hängst (schon gar nicht über Nacht), nie ganz entlädst und extreme Temperaturen vermeidest. (All das sagt der TÜV Süd, der es wissen sollte.) Apps wie der „Battery Doctor“ („Battery Life Doctor“) helfen zugleich, die optimalen Ladezyklen zu erkennen und so die Akku-Lebenszeit zu verlängern. Die Apps kosten nichts außer Strom.

Passiert es trotz Batterie-Doktor und 30.000 mAh Powerbank, dass der Akku schlappmacht, ist meist Eile geboten. Schließlich soll der Akku beim kurzen Boxenstopp daheim ein Maximum an Energie tanken. Das lässt sich erreichen, indem du beim Ladevorgang in den Flugmodus wechselst. Damit zieht keine Hintergrund-Aktualisierung Strom und du gewinnst einige Prozente.

Akku-Ladung gesichert, hier nun zu unserer Top-5 der Smartphone Hacks:

Schutzhülle Marke Eigenbau

Die nächste Strandsaison kommt bestimmt und wer nicht gerade über ein wasserdichtes iPhone X verfügt (auch das mag übrigens keinen scheuernden Sand), sorgt besser vor. Dafür einfach einen Luftballon aufblasen, das Smartphone mit dem Display nach oben darauf platzieren und mit der Hand nach unten drücken. Die andere Hand sorgt dafür, dass kontrolliert Luft aus dem Ballon entweicht. Wenige Sekunden später hat das Handy einen soliden Gummimantel, der alle Öffnungen einschließt.

Alternativ tut’s auch ein Gefrierbeutel. Der lässt sich perfekt verschließen und bedienen kannst du das Handy durch die dünne Plastikschicht. Kein Luftballon und kein Gefrierbeutel in Reichweite? Jede durchsichtige Plastiktüte taugt. Über einer Kerze kannst du die Öffnung vorsichtig verschweißen.

Rücksitzkino & Navigation

Das Handy in der Plastikhülle offenbart auf der Rückfahrt vom Strand noch einen weiteren Vorteil: Das Gerät besitzt nun einen brauchbaren „Henkel“. Die Plastikhülle lässt sich an die Rückenlehne des Sitzes hängen, zum Beispiel an der Arretierung des geschlossenen Klapptisches, sofern vorhanden.

Wer selber fährt und eine Navi braucht, kann das Handy an der Lüftung montieren. Statt Plastikhülle braucht es hier einen stabilen Gummiring, der durch die Lamellen gezogen wird.  

Selfie ohne Equipment

Ein langer Stock ist schnell gefunden, und sei es der große Regenschirm. Das Smartphone kann hier wiederum mit einem Gummiring befestigt werden. Wie aber zur rechten Zeit auf den Auslöser drücken? Wer sich nicht auf den Timer verlassen will, kann die lange Schnur der Headsets nutzen: Ein kurzer Druck auf das Lautstärke-Plus, schon löst die Kamera kontrolliert aus.

Handy-Ständer

Not macht erfinderisch, gerade beim Aufstellen des Handys wurden da schon viele Ideen entwickelt. Sicher sind die wenigsten. Unsere Favoriten: die auf dem Tisch platzierte Zweit- oder Sonnenbrille, wobei das Handy auf den Bügeln liegt und sich am Rahmen der Gläser abstützt. Ebenso effektiv aber optisch im Nachteil: das Knäul aus Klebeband, das an Handy und Untergrund haftet und beliebig zurechtgequetscht werden kann. Damen mit langem Haar besitzen eventuell eine breite gerippte Haarspange, die ebenfalls gute Dienste leistet, wenn sie sich weit genug öffnen lässt.

Licht-Spiele

Wer die Handy-Taschenlampe nutzt, um den Korken unter der dunklen Couch zu suchen, dürfte mit dem Licht zufrieden sein. Die Lampe als Raumbeleuchtung zu nutzen, ist schon weniger erfreulich. Auch dafür gibt‘s aber einen einfachen Smartphone Hack der Camper-Szene: Handy mit der Lampe nach oben auf den Boden legen und eine Plastikflasche mit Wasser darauf platzieren. Durch die Reflexion wird das Licht verteilt und der Raum wild-romantisch beleuchtet.

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