Ein Rückblick: Das waren die Heimtechnik-Trends der letzten zwei Jahrzehnte

20 Jahre sind eine Generation. Da werden Babys zu Müttern oder Vätern, Mütter zu Großmüttern, Väter zu Großvätern. 20 Jahre sind eine lange Zeit. Wenn 15 Minuten die Welt verändern können, lässt sich ausrechnen, wie viel Potential in 20 Jahren steckt.

Während die Modewelt in Schleifen immer wieder zu sich selbst zurückkehrt, schreitet die Technik unaufhaltsam voran. Sie nutzt die Zeit.

20 Jahre Technik & Leben: die Generationenfrage

Als Teenager lässt man sich von den Innovationen mitreißen oder bringt sie gar selbst voran. Mit fortschreitendem Alter kann das Interesse an den technischen Hintergründen erlahmen, nicht aber an den Vorzügen und neuen Möglichkeiten. Leider beginnt parallel auch der Ärger: Die innovative Nutzung von Geräten scheint nur bedingt einen generationen-übergreifenden Ansatz zu verfolgen.

Ein Beispiel, das dies verdeutlicht: Meine Mutter hat sich früher immer gewünscht, ihre Stereoanlage ließe sich statt mit 100 kleinen Tasten über zwei, drei solide Knöpfe bedienen. Inzwischen wurden die Knöpfe reduziert, und zwar auf null. Selbst der „Home-Button“ am iPhone musste das Spielfeld verlassen. Eine Übererfüllung, die meine Mutter vor neue Probleme stellt  –  zumal sie sich standhaft weigert, dem Gerät das gewünschte Musikstück zuzurufen. Zu blöd.

Der große Technik-Rückblick

Zurück zum Rückblick. Da sich kaum die Trends einer Elektronikmesse (CES) in Kurzform bringen lassen, sind 20 Jahre in der Rückschau ein schwieriges Unterfangen. Das Beispiel des Fernsehers soll’s richten. Es zeigt ganz gut, was im Haushalt so passiert ist – und das der Beratungsbedarf wächst, den auch mila.com anbietet.

Hätte ich mir kurz vor der Jahrtausendwende einen Fernseher gekauft, wäre das ganz sicher ein Röhrenfernseher gegeben. Erste Flachbildgeräte gab es zwar schon, aber bei Kosten von umgerechnet weit über 10.000 Euro hielt sich die Zahl der Interessenten noch in Grenzen. Ich zählte nicht dazu. Im Rückblick (und nur in diesem) ist das ein Glück, denn was die Zielgruppe damals für ihr Geld bekam, lässt uns heute ungläubig lächeln: Die stolzen Käufer durften sich an jedem Pixel erfreuen, denn HD war erst ab 2006 verfügbar. Schon klar, in 20 Jahren wird es mit Blick auf das Jetzt und Heute genauso enden.

Die Welt wird smart

Kurz vor der Jahrtausendwende, also eben vor rund 20 Jahren, gab es auch noch keine Pad-Maschine für den schnellen Kaffee zur Nachmittagsserie. Kein Smartphone lenkte vom Abwasch ab. Es erblickte zwar im 20. Jahrhundert das Licht der Welt, war aber der Allgemeinheit noch völlig unbekannt. Erst 2007 brachte das iPhone den Durchbruch – ein Mega-Trend.

Ab 2007 starte auch das eigentliche Zeitalter der Flatscreens in Deutschland. Nun explodierte der Markt, Millionen Geräte wurden verkauft. 2010 kam dann im TV jene Entwicklung hinzu, die den Trend unserer Tage beschreibt: Der Fernseher wurde smart, er verfügte fortan über einen Internetanschluss. Und es tauchten neue Fragen auf, die mila.com heute in einer eigenen Experten-Kategorie „Smart Home“ beantwortet.

Die Revolution der Vernetzung

Im Jahr 2017 haben sich die Deutschen ihr „Smart Home“ bereits Milliarden kosten lassen, Tendenz stark steigend. Dabei ist das TV, ja der gesamte Bereich der vernetzten Unterhaltungselektronik, nur ein Baustein im smarten Zuhause. Bei „Smart Home“ geht es um die Steuerung von Licht, Heizung und Alarmanlagen, um die Betätigung der Rollos und Jalousien, die intelligente Regelung von Strom-, Wasser- und Gasverbrauch, um die Zwiesprache mit Kühlschrank und Waschmaschine. Es geht ums Ganze: um Bewegung, unseren Schlaf, unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Vor allem aber geht es darum, dass dies alles zusammenhängt und sich wechselseitig beeinflusst.

Im Alltag liefert die Pad-Maschine ihr Gebräu nun also in zeitlicher Absprache mit dem Toaster. Das macht sie noch lange nicht zu einer Rancilio oder Bezerra. Erscheint meine Mutter jedoch pünktlich von Alexa geweckt in der morgendlichen Szenerie, stehen nicht nur Kaffee und Toast bereit, sondern auch die Heizung glüht, Barbara Streisand hat mit dem Singen begonnen und im Garten dreht der Rasenmäher surrend seine ersten Runden. Das funktioniert, auch wenn meine Mutter kein Wort mit den Geräten spricht. Ich kann es aus der Ferne steuern.

Bei mila.com ist „Smart Home“ ein Service, bei dem wir neben unserer Hilfe bei der Installation und bei konkreten Problemen auch einen eigenen Bereich „Produkte kennenlernen“ anbieten –  für alle Generationen.   

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  1. Maria 19. Mai 2018

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