Rezept für eine entspannte Xmas-Zeit – mit Klößen

Die klaffenden Löcher in den Adventskalendern zeigen es an: Der Countdown zum Heiligen Abend läuft. Kein Problem, schließlich werden wir in den Supermärkten bereits seit dem Spätsommer auf die Weihnachtszeit eingestimmt. Dennoch stellt sich die Frage: Bist du bereit? Das Weihnachtsfest 2017 wird nämlich vor allem eins: richtig smart.

Unsere Heizkörper lassen sich künftig aus dem Büro regulieren, nur so zum Spaß. Der Hund genießt die Wärme und erhält seine Leckerlis portioniert per App. Jedes Tischchen der Wohnung wird mit einem lauschenden Echo Dot geschmückt. „Alexa, schalte den Weihnachtsbaum an“, erschallt es vor der Bescherung und schon geht er an, der Glanz in den Augen der Kinder.

So wird es sein? So könnte es sein – wenn alles funktionieren würde. Das jedoch ist, wir bitten um Nachsicht, recht unwahrscheinlich.

Die Realität – ein Blick zurück

Werfen wir einen Blick in die technische Steinzeit der vergangenen Jahre. Das Häuflein an Technik unter der Tanne im Wohnzimmer war damals kaum kleiner. Von hier startete das ferngesteuerte Auto für den Jüngsten auf seine erste „Lern-Spaß-Fahrt“. Roboterhund Zoomer konnte sich am selben Ort über die wenig zaghaften Befehle seines neuen Herrchens freuen („Zoomer, fass!“). Kluge Eltern hatten die tränenreiche Erfahrung des Vorjahres genutzt und Batterien in den Größen AAA bis ZZZ bereitgelegt. Viel Technik, und es funktionierte.

Wirklich? Nein, Erinnerung verklärt. Wie war denn das mit dem neuen Router, der sich partout nicht installieren ließ? Und hat der empfohlene Powerline Adapter fürs obere Stockwerk (ein schönes Geschenk) nicht unerwartet vor den getrennten Stromkreisen kapituliert? War es ein Zufall, dass der obligatorische Weihnachtsanruf von Oma nicht vom stolz geschenkten iPhone kam? („Wozu ist denn der hübsche kleine Spieß, den ihr mit in die Packung gelegt habt?“) Sprich: Es war wie jedes Jahr: Die Weihnachtsfeiertage waren ganz offensichtlich nicht dazu erfunden, der Gänsesoße Zeit zum Einkochen zu geben, sondern um freundlichen Befehlen wie diesem Folge zu leisten: „Schatz, schau doch mal kurz. Da steht: kein Signal…“

Die Zukunft – ein Blick voraus

2018 wird smarter, was nicht unbedingt besser heißt. So mancher Familienvater, der als technikaffin gilt, dürfte sich auch in diesem Jahr statt „Kobold Roboter“-App und internetfähigem Thermomix ins Manufaktum-Reich der guten alten Dinge wünschen. Wetten, dass…?

Die Lösung – ein Blick für die Ewigkeit

Was tun? Tatsächlich, wir haben sie, die Lösung, die rein zeitlich gesehen sogar selbstgemachte Thüringer Klöße zur Weihnachtsgans möglich macht: Sie heißt Mila, genauer „mila.com“ und wohnt hinter „Service buchen“. Ein Klick genügt, schon naht Hilfe. Bevor du nun aber den Notruf absetzt, sind hier noch zehn entscheidende Tipps, um die Technik-Fauxpas bei den smarten Weihnachtsgeschenken den anderen zu überlassen. Hilfe zur Selbsthilfe, die weder Zeit noch Nerven kostet:  

  1. Intuition ist gut, ein Blick in den „Quick Start Guide“ ist besser. Nicht alles erschließt sich zwingend auf den ersten Blick.
  2. Vieles lässt sich verknüpfen, alles aber nicht. Das Kassettenfach deiner „fast neuwertigen“ Stereoanlage bekommt trotz Adapter die beste App nicht auf.
  3. Das Gedächtnis ist selektiv. Bei Passwörtern geht es davon aus, dass sie notiert wurden. Und Vorsicht: Nicht alles lässt sich zurücksetzen.
  4. Updates dauern und hassen Unterbrechungen. Wer doch mal kurz den Stecker zieht, muss mit Totalverlust rechnen.
  5. Globalisierung hat ihre Tücken, auch was die Anschlüsse betrifft. Ein UK- oder US-Stecker ist nur schwer in die deutsche Steckdose zu hämmern.
  6. Alexa & Co sind nicht nur neugierig, die petzen auch. Ständig, sei dir dessen bewusst!
  7. Weihnachten ist die Zeit der Besinnlichkeit, Grundregel daher: Geschenke werden nacheinander ausgepackt, Geräte nacheinander installiert. Dann klappt das auch.
  8. Du hast Schwierigkeiten, das Gerät zu verstehen? Zuerst Sprachauswahl suchen, do you know?
  9. Der neue Laptop reagiert nicht? Wie wär’s mit der Tastatur, statt neuen Fingerabdrücken auf dem Bildschirm?

Und schließlich wäre da noch das Wichtigste, um die Nerven zu schonen: Neue 4K-Kamera und alte 32GB-MicroSD? Alte Spiegelreflex und neue HighSpeed-SD? Das geht doch nicht! Technik ist im Grunde wie wir: Nicht alles was physisch passt, funktioniert am Ende auch. Aber willst du darüber just in den Weihnachtstagen nachdenken?

Daher Tipp Nr. 10:

Nicht geizen, passendes Zubehör gleich mit erwerben. Damit löst du 90 Prozent aller Probleme  – sogar zeitgemäß, nämlich proaktiv. Motto: Der Speicher auf dem Speicher tut’s ohnehin nicht mehr. In diesem Sinne: Frohes Fest!   

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