Die häufigsten Technik-Fauxpas von heute

Heutzutage, scheint jeder irgendetwas über Technologie zu wissen. Smartphones gibt es schon seit einer ganzen Weile und sie gehören inzwischen zum Standard. Also wurden die meisten anderen intelligenten Geräte so entwickelt, dass sie ähnlich funktionieren – mit einfachen Layouts, klarem Schriftbild und Touchscreen-Schaltflächen in leuchtenden Farben.

Intelligente Geräte sind nicht nur intelligent wegen ihrer High-Tech-Funktionen, sondern auch, weil sie dem Kunden das Gefühl geben, intelligent zu sein. Produkte werden heute so designt, dass Kunden sie selbst installieren können. Sie sind dann froh, dass sie nicht bezahlen und auf einen Techniker warten müssen.

Und deswegen gibt es keine Techniker mehr.

Kleiner Spaß am Rande!

Selbst bei den einfachsten DIY-Smart-Home-Produkten fallen die Leute noch immer den häufigsten Technik-Fauxpas zum Opfer. In Kundenservice-Centern stehen die Telefone nicht still, es gehen Anrufe zu Routern, Providern und sogar vergessenen Passwörtern ein.

Unten sind einige der häufigsten Technik-Fauxpas von Kunden aufgeführt, die in schlechter Verbindung, hohen Rechnungen und zu vielen Smartphone-Apps enden.

Fehler bei Routern

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Fauxpas: Position im Haus und Größe des Hauses nicht beachten 

Du hast einen neuen Router gekauft und magst sein Aussehen nicht, weil… Tja, wer mag so etwas schon? Es ist ein kleiner Kasten mit kleinen blinkenden Lichtern. Es passt nicht wirklich zum Couchtisch aus Holz und den gerahmten Bildern deines Neffen, oder? Also stellt man ihn in die hinterste Ecke des Raumes, der als Büro genutzt wird. Schließlich steht dort ja auch der Desktop-PC. Perfekt.

Mit der Zeit stellt man fest, dass die Verbindung zu seinem Mobiltelefon eher langsam ist, wenn man in der Küche, im Wohnzimmer oder auf der Veranda ist. Auch der Laptop des Kindes oder die Telefone der Freunde scheinen nicht so schnell zu arbeiten, wie sie sollten.

Keine Sorge! Der Router ist nicht defekt. Du hast nur ein wichtiges Detail nicht beachtet: die Größe des Hauses.

Kunden sind sich oft nicht im Klaren darüber, dass, wenn sie einen neuen Router installieren, die Grundfläche und Anordnung der Räume die Reichweite des Routers beeinflussen. Router sollten an einer zentralen Stelle im Haus aufgestellt werden. Man muss außerdem auch an die Geräte der Menschen denken, die im Haus ein- und ausgehen. Sie verbringen wahrscheinlich keine Zeit in deinem Büro, aber im Wohnzimmer oder in der Küche und möchten vielleicht ihre Geräte mit dem Lautsprecher verbinden, um beim Kochen und Quatschen Musik zu hören.

In einem größeren Haus benötigt man unter Umständen noch Unterstützung für den Router, damit jedes Zimmer erreicht wird, da es dort oft Empfangslöcher gibt. Glücklicherweise können Stromnetz und Adapter die drahtlose Verbindung an solchen Stellen verstärken.

Fauxpas: An den falschen Port anschließen

Fast jeden Tag gehen in den Service-Centern Anrufe zu defekten Routern ein. Meistens sind sie aber gar nicht defekt. Eine der ersten Fragen, die Service-Mitarbeiter Kunden stellen, ist, ob sie schildern können, welches Kabel an welchen Port angeschlossen ist. In den meisten Fällen wurde das Ethernet-Kabel fälschlicherweise an den LAN-Port statt an den WAN-/Internet-Port angeschlossen!

Fauxpas: Das Netzwerk ungesichert lassen und voreingestelltes Passwort nicht ändern

Neue Router werden mit voreingestellten Passwörtern und Benutzernamen geliefert. Der Benutzername ist oft so etwas wie „Admin“ und das Passwort lautet „Passwort“ oder ähnlich. Das verlangsamt nicht nur die Verbindung, sondern birgt auch die Gefahr, dass das Netzwerk gehackt wird.

Solange du den voreingestellten Benutzernamen und das Passwort nicht geändert hast, könnten deine Nachbarn dein WLAN benutzen. Standard-Passwörter sind absolut nicht schwer zu erraten. Dadurch wird die Verbindung auf jeden Fall langsamer.

Was aber noch schlimmer ist, ist, dass Hacker problemlos in dein Netzwerk eindringen können. Sind sie einmal drin, haben sie Zugriff auf die Geräteinformationen deiner Geräte. Sei also vorsichtig und ändere den voreingestellten Benutzername und das Passwort bei einem neuen Router in persönliche Anmeldedaten – und schreibe die Daten auf, damit du sie nicht vergisst!

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Fehler bei Plattformen

Fauxpas: Zu viele Steuerungsplattformen

Nicht alle Smart-Home-Geräte verwenden dieselben Steuerungsplattformen. Ein Gerät braucht vielleicht eine andere Smartphone-App als ein anderes. Kunden beschweren sich oft darüber, wie frustrierend es ist, dass sie eine App für das Beleuchtungssystem, eine andere für die Heizung, noch eine weitere für die Lautsprecher usw. öffnen müssen.

In den meisten Fällen bedenken Kunden dies nicht, wenn sie ihr Smart-Home-System selbst zusammenstellen und einrichten und stehen dann mit über 20 verschiedenen Apps da, je nachdem, wie viele Geräte sie in ihrem Haus steuern wollen. Das vernichtet nicht nur den Smartphone-Akku, sondern ist auch frustrierend, kompliziert und chaotisch. Das hat absolut nichts mit „smart“ zu tun. Man kann Geld und Zeit sparen, wenn man beim Kauf von Smart-Home-Geräten auf gemeinsame Plattformen achtet.

Zum Glück kann dieses Problem inzwischen auch mit neuen Innovationen wie Amazon Alexa oder dem Google Home-Lautsprecher gelöst werden. Fast alle Smart-Home-Geräte können mit diesen Hubs verbunden werden und man kann seine Geräte über die Sprachsteuerung bedienen.

Fehler bei Anbietern

Fauxpas: Zu viele Anbieter

Mit den Anbietern verhält es sich ähnlich wie mit den Plattformen: Kunden haben oft zu viele Anbieter für ihr Zuhause. Sie haben einen Internetanbieter, einen Kabelanbieter, einen für Heizung und Klimaanlage, für Licht und Strom und noch einen für Smart-Home-Geräte! Das bedeutet höhere Kosten, und oft sind sich Kunden gar nicht darüber klar, dass sie doppelt für Services bezahlen. Es gibt Anbieter, die Service-Pakete anbieten, wie z. B. Internet, Kabel und Telefon. Wähle einen Anbieter aus, der eine Reihe von Service-Leistungen abdeckt und reduziere so deine Rechnungen!

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