Wenn Pädagogik auf Technik trifft

Peter Joachim (55) ist seit der Gründung von Mila als leidenschaftlicher Tekkie in unserer Mila Friends Crowd unterwegs. Ursprünglich hat Peter Elektroinstallation gelernt und führte als erfahrener Informatiker sogar eine Firma. Nachdem er jedoch ein Burnout erlitt, hat er sich einem rehabilitierenden Aufbauprogramm angeschlossen. In dieser Zeit hat Peter die Liebe zum Sozialbereich entdeckt und trat das erste Mal mit Arbeitsagogen in Kontakt.

Warum hast du dich als Friend bei Mila registriert?

Peter: In meiner Familie und meinem Bekanntenkreis bin ich seit Anbeginn meiner ersten Technik Erfahrungen Ansprechpartner für Technikprobleme. Und warum sollte ich nicht anderen in meiner Umgebung bei Technikfragen behilflich sein? Mila bietet genau so einen Nachbarschaftsservice an, sodass ich die Initiative ergriffen und mich als Mila Friend registriert habe. Meiner Leidenschaft für Technik bin ich daher auch während meiner beruflichen Umorientierung treu geblieben. Deshalb freue ich mich auf jeden neuen Mila Auftrag, bei dem ich mit meinen technischen Erfahrungen Kunden bei der Einrichtung technischer Geräte helfen kann.

Und wie passt Arbeitsagogik da rein?

Peter: Nach dem Burnout war ich gesundheitlich angeschlagen und habe mich dazu entscheiden einen Aufbaukurs zu besuchen, um den Symptomen entgegenzuwirken. Während ich Methoden zur Stressprävention gelernt habe, hatte ich den ersten Kontakt mit Arbeitsagogen.

Arbeitsagogen arbeiten mit kognitiv und geistig beeinträchtigten Menschen und unterstützen sie bei der Teilnahme am Arbeitsgeschehen. Weiterhin begleiten und betreuen Arbeitsagogen die Personen bei der Integration in der Gesellschaft. Und genau in dieser Lebensphase ist mir bewusst geworden, dass mir die Arbeit mit Menschen Spaß macht, sodass ich mich nach einem Praktikum im Sozialbereich für das Studium Arbeitsagogik entschied.

Inwieweit hilft dir dein Studium bei der Ausführung der Mila Aufträge?

Peter: Sehr viele Kunden, die bei einer Technik Installation Hilfe benötigen, gehören älteren Jahrgängen an und sind weniger technikversiert. Oftmals hören die Kunden nicht mehr so gut, sodass meine pädagogischen, psychologischen und kommunikativen Fähigkeiten, die ich in meinem Praktikum und Studium als Arbeitsagoge entwickeln konnte, bei diesen Aufträgen auf jeden Fall behilflich sind. Ich habe gelernt geduldig und verständnisvoll mit den Menschen umzugehen und genau dies ist bei den Aufträgen mit weniger technikaffinen Kunden gefragt.

Mich macht es glücklich, Menschen mit technischen Lösungsvorschlägen behilflich zu sein.

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