Swisscom gewinnt den Crowd Collaboration Award für Crowd Kundenservice

Menschen nutzen Technologien, um ihre Ressourcen wie Autos, Häuser, Werkzeug oder auch ihre eigene Arbeitskraft mit anderen Menschen zu teilen. Crowd Companies, eine Organisation unter der Leitung von Jeremiah Owyang, hat sich zum Ziel gesetzt Unternehmen aufzuzeigen, wie sie diesen Trend nutzen können, um neue Business Modelle zu entwickeln.

Erst kürzlich veröffentlichte das Unternehmen in Kooperation mit Vision Critical den Bericht “The New Rules of the Collaborative Economy”. Der Report geht davon aus, dass die Collaborative Economy trotz Regulierungen von Unternehmen wie Uber und Airbnb weiter wachsen wird, im Durchschnitt 25%. Allein in den USA sind bereits 110 Millionen Menschen Teil dieser Bewegung.

„Ein Jahr nach dem ersten Report ist deutlich geworden, dass diese neue Form des Konsums nicht nur einfach bestehen bleibt, sie verändert auch die Erwartungen der Kunden an Unternehmen,“ sagte Jeremiah Owyang gegenüber Venturebeat.

Crowd Companies dokumentiert alle wichtigen Kooperationen zwischen etablierten Großunternehmen und Startups aus der Collaborative Economy. In diesem Zusammenhang organisiert der Council regelmäßig Events zu Themen rund um die kollaborative Wirtschaft.

Swisscom wurde nun mit dem von der Organisation verliehenen Crowd Collaboration Award für das Projekt Swisscom Friends – eine Art Crowd Kundenservice – ausgezeichnet. Damit konnte sich Swisscom neben BMW und Intuit als Vorreiter unter den etablierten Unternehmen im Bereich der kollaborativen Wirtschaft durchsetzen. Innerhalb von knapp zwei Jahren ist es dem Telekommunikationsanbieter gelungen eine Crowd von 1.400 motivierten, technikaffinen Kunden aufzubauen, die andere Kunden in ihrer Umgebung bei Fragen rund um Internet, Computer, TV, Multimedia und Smartphone unterstützen. Erst kürzlich haben wir die Friends nach ihrer Motivation gefragt. Die Ergebnisse der Umfrage könnt ihr hier lesen.

„Der Crowd-basierte Kundenservice von Swisscom zeigt, dass Unternehmen durchaus neue Geschäftsmodelle in der kollaborativen Wirtschaft entwickeln können,“ erklärte Manuel Grenacher, CEO und Gründer von Mila. Um hier agiler und schneller handeln zu können, müssten Unternehmen allerdings mit Startups in diesem Bereich kooperieren. Das Startup Mila hat Swisscom bei der technischen Umsetzung des Crowd Kundenservice unterstützt und seinen Online-Marktplatz für die Anmeldung und Buchung der Friends zur Verfügung gestellt.

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