Wie gut kennst du deine Nachbarn?

Manuel Grenacher im ARD

Vor zwei Wochen berichtete das Magazin Panorama im ARD über die deutsche Sharing Economy und Plattformen wie Uber, Airbnb sowie Mila.

Hauptkritikpunkt: Wo sich Menschen vorher unentgeltlich oder ehrenamtlich engagiert haben, monetarisiert Mila nun Gefälligkeiten. Diese Kritikpunkte möchten wir mit euch diskutieren.

#1 Würdest du von deinen Nachbarn oder Freunden Geld annehmen?

Mila bringt Menschen zusammen, die auf der einen Seite Unterstützung bei der Erledigung von Aufgaben benötigen und auf der anderen Seite bereit sind zu helfen. Würde dein netter Nachbar oder deine Freunde auf einmal Geld dafür verlangen, dass sie dir beim Umzug helfen?

#2 Kennst du Nachbarn, die deinen Computer reparieren können?

Bei Mila findest du die richtigen Menschen für alle deine Aufgaben. Wie gut kennst du deine Nachbarn? Jeder hat ein Talent, aber würdest du an jede Tür klopfen, um einen technikbegeisterten Nachbarn zu finden, der deinen Computer wieder in Gang bringt?

#3 Engagierst du dich auf einmal nicht mehr ehrenamtlich?

Die Menschen, die bei Mila ihr Talent zur Verfügung stellen, haben die Möglichkeit ihre Services auch kostenfrei anzubieten. Würdest du mit deiner ehrenamtlichen Arbeit aufhören, nur weil es Mila gibt?

 #4 Würdest du dein Talent nicht auch ohne Mila nutzen?

Ob Nachhilfe in Mathe, Gitarrenunterricht oder Babysitten – viele haben auch vor Mila bereits ihr Talent genutzt, um sich etwas dazuzuverdienen. Durch den heutigen technologischen Fortschritt und Unternehmen wie Mila ist es einfacher geworden sich mit Menschen zu verbinden, um sich gegenseitig zu helfen.

#5 Hast du die Zeit, um die richtige Person für deine Aufgaben zu finden?

Wir arbeiten viel und möchten unsere wohlverdiente Freizeit genießen. Dinge, für die man keine Zeit oder Lust hat oder Dinge, die man schlicht und einfach nicht selbst erledigen kann, können gut und gerne abgegeben werden.

Was sagst du zu der Kritik?

 

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