Sharing Economy News: Über Chancen für die Versicherungsindustrie und Customer Support durch Crowdsourcing

Versicherungen für zunehmende Sharing Economy Dienstleistungen

Mit der Ausbreitung der Sharing Economy gewinnt die Frage nach der Notwendigkeit einer Versicherung an Bedeutung. Es wird offensichtlich, dass für alle Beteiligten bestimmte Schutzmaßnahmen benötigt werden, um einerseits das Vertrauen in den neugeschaffenen Marktfeldern aufzubauen und um andererseits eine Kompensation anzubieten, wenn etwas schief gehen sollte.
Die Sharing Economy entwickelt sich zunehmend von einer kleinen Bewegung zu einer Unternehmenswelt, in der die Akteure wirtschaftlichen Prinzipien verfolgen, um die Kundenzufriedenheit zu steigern und effizienter zu werden. Genau an diesem Punkt stellt sich die Frage der Notwendigkeit der Versicherung. Kommt es bei einem Leihgegenstand zu einem Schaden, kann es unter Nachbarn noch möglich sein einen freundschaftflichen Konsens zu finden, aber wie verhält es sich, wenn ein Auto angemietet und durch den Fahrer beschädigt wird? Oder was passiert, wenn ein Gast sich im Haus verletzt, so wie in einem Fall von Airbnb?
Zwar deckt Airbnb mit der „$ 1.000.000 Host- Garantie“ Sachschäden ab, jedoch schützt die Garantie nicht den Gastgeber vor persönlicher Haftung.
Laut Accenture Director Michael Costonis genießt die Versicherungswirtschaft viele Vorteile mit dem Aufstieg der Sharing Economy. Nicht nur, dass die Sharing Economy einen potenziellen Markt für die Versicherungswirtschaft im Wert von $ 26.000.000.000 darstellt, sondern auch eine perfekte Ausgangslage schafft Produkte für eine universelle Nutzung zu entwickeln, um den Bedürfnissen der Sharing Economy gerecht zu werden – so Costonis entsprechend seiner Expertise im Bereich der Risikominimierung.
Crowdsourcing Customer Support trifft auf die Erwartungen der Kunden
Ein Beispiel für die Anwendung der Sharing Economy Prinzipien in der traditionellen Wirtschaft ist, wenn Kunden anderen Kunden helfen. Die Praxis von Online-Foren, wo Kunden die Produkt Fragen anderer Kunden beantworten , so wie z.B. bei Apple, gibt es schon seit mehreren Jahren. Das Kunden-helfen-Kunden Prinzip wird nun durch neue Plattformen in die physische Welt hinaus getragen. Mit Mila können Swisscom Kunden einen „Swisscom Friends“ finden, die bei technischen Anliegen wie dem Aufsetzen eines WLAN Netzwerks oder der Verlängerung einer digitalen TV-Box zu einem anderen Raum helfen.Warum sollten Unternehmen versuchen, dies zu ermöglichen?
Laut Steven Van Belleghem, Marketing-Professor an der belgischen Vlerick Business School, gibt es mehrere Faktoren. Der Konkurrenzdruck und Wettbewerb war für Unternehmen noch nie so stark wie heutzutage. In der Vergangenheit hat ein Unternehmen eine durchschnittliche Verweildauer von von 65 Jahren (1920 bis 1950 ) geniessen konnte, hat sich die Zeit auf nur fünfzehn Jahre verkürzt (2000-2013). Darüber hinaus ist die Kundenerwartung auf einem Allzeithoch. Laut Belleghem erwarten die Kunden Geschwindigkeit, Freundlichkeit und direkte Lösung in wenigen Schritten – was in einem Durchschnittsunternehmen schwer umsetzbar ist. An diesem Punkt setzt die Share Economy, vorwiegend mit mobilen Plattformen an, um den Kundenbedürfnissen entgegen zu kommen und Abläufe zu vereinfachen. Kunden können anderen Kunden helfen, eine schnelle Problemlösung zu finden und dabei den nötigen Bedarf an „menschlicher“ Interaktion decken.
Stellt sich für dich ebenfalls die Frage nach der Versicherung bei Services im Rahmen der Sharing Economy? Was macht für dich einen guten Kundendienst aus? Teile deine Meinungen und Erlebnisse mit uns.
Dein Mila Team

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